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    13.07.11

    Also bin ich nach Finnland in den Mollan Iuonnonpuisto Nationalpark gefahren, der direkt an der Dreiländereck (Schweden, Norwegen, Finnland und Russland ist auch nur 20 Km entfernt) Grenze liegt, den heiligen Berg der Sami und eine grandiose Natur bietet.

     

    Ein bisschen wenig los hier ;-) wenn ich aus dem Dumont Reiseführer zitieren darf:

    “Am nördlichsten Ende der Straße der vier Winde wird das ohnehin schon wenig Bevölkerte Lappland nun völlig menschenleer. Auf langsam ansteigender Strecke passiert man nur noch wenige Dörfer wobei Kaaresuvanto mit 500 Einwohnern noch das größte ist und die Bevölkerungsdichte auf unter 0,3 Einw/km² sinkt. „

    Na da bekommt man nicht so schnell streit mit dem nächsten Nachbarn.

     

    14.07.11

    Von der Grenze zum oben genanten Dorf mit 500 Seelen waren es 117Km und dazwischen Natur pur sonst nichts.

     

    Allerdings kann man sie nicht richtig genießen, wer behauptet, dass wir viele Mücken haben, der sollte mal in die Sumpflandschaft von Lappland kommen, der Hammer. Habe es mehrfach bei einigen Wanderungen mitbekommen und es ist nervig. Auch das draußen aufhalten ist kaum möglich, auf die wenige Menschen kommen sehr, sehr viele Mücken.

    Aber die Natur und die Stellplätze sind unübertroffen schön.

    Heute war der Tag der Tiere. 2 Füchse, 1 Elch, 1 Maus, 2 ich weis nicht genau was es war so groß wie Liz und ein schwarz/weißes Fell und jede Menge Rehntiere.

    Zu den letzteren muß ich sagen, entweder die stammen von den Lemmingen ab oder sie sind taub. Die kann man mit 120 dB anföhnen (Hupe) oder nackt Handstand machen und mit dem Arsch Mugga fangen, es interessiert sie nicht, die gehen/stehen ganz gemütlich über die Straße und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Es war heute mehrmals eine Vollbremsung nötig um nicht Rehngulasch zu machen.

     

     

    15.07.11

    Heute gab es einiges zutun, ich bin bis nach Pello gefahren und habe mich da auf einen Campingplatz,

    mit Waschmaschine und Trockner gestellt. Die Wäsche war mal wieder fällig. Das andere wie Toilette und Frischwasser habe ich auch gleich bei der Gelegenheit erledigen können.

    Am Abend war dann noch Live-Musik, die gar nicht schlecht war und die Finnen haben es ordentlich krachen lassen.

     

    16.07.11

    Der heutige Weg ist natürlich wieder von Rehntieren begleitet, dieses Mal ein recht stattlicher Bursche

     

    führt mich nach Rovaniemi in dem es gleich mehrere Attraktionen gibt.

    Zum einen überquert man den Polarkreis

    und zum anderen wohnt dort, na wer weis es??? ……..richtig der Weihnachtsmann.

    Es wird ein morz Specktakel darum gemacht und es ist schon komisch bei 19°C Weihnachtsmusik zu hören und alles ist geschmückt. Aber wie so oft ist nicht die Eigentliche Attraktion das spannende sondern die Leute die da rum rennen, ein morz lacher.

    Danach habe ich mich auf Stellplatzsuche gemacht aber das ist hier gar nicht so einfach. Entweder sind die Wege alle zu Häusern oder links und rechts der Straße ist Sumpf. Aber nach langem Suchen habe ich einen Platz an einer Skistation gefunden.

     

    17.07.11

    Nach dem Frühstück habe ich mich mit Liz aufgemacht und wir haben einen großen Spatziergang gemacht. Erst um den Skihang herum und von der hinteren Seite auf den „Berg“.

    Am Nachmittag bin ich dann noch nach Oulu gefahren und habe mich auf den Parkplatz des Bahnhofes gestellt. Von diesem zentralen Platz aus ging es dann zum Einkaufen und mit Liz in die Stadt. Die Städte gleichen sich hier alle ein wenig, in der Stadtmitte sind die Straßen in Quadraten angelegt und in der Mitte ist ein großer Marktplatz. Am Marktplatz angeschlossen die Markthalle mit Gemüse und Fischhändlern. Ich hatte Glück es war auch draußen Markt und ein großes Musik-Festival, das Wetter spielte auch mit und wir setzten uns lange Zeit hin und beobachteten das bunte Treiben.

     

     18.07.11

    Nach einer kurzen Nacht ging es am Mittag dann ein kleines Stück dem Böttnischen-Meerbusen entlang weiter Richtung Süden. Ich fand an einem kleinen Hafen einen schönen Stellplatz und beschloss den Nachmittag und die Nacht hier zu verbringen.

     

    19.07.11

    Nach einem Besuch in Raahe das aber nicht wirklich schön ist, fuhr ich noch ein paar Kilometer und folgte den Schildern eines Badeplatzes und fand 10 Km von der Hauptstraße entfernt einen schönen Sandstrand und habe jetzt wieder das Problem: Liz, Wasser und feiner Sand ;-). Vom Stellplatz aus führt ein kleiner Weg direkt zum Meer aber mit 16°C ist mir das Wasser noch zu kalt zum baden.

     

    20.07.11

    Ich bin an dem schönen Platz stehen geblieben und habe nach dem Abschmieren, Ölnachfüllen und dem üblichen Kontrollen den restlichen Tag am Strand mit Liz verbracht und nach dem Abendessen gab es einen schönen Sonnenuntergang, den ich ja schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen habe.

     

    21.07.11

    Das Wetter war zwar immer noch angenehm warm mit 21°C aber sehr bewölkt und es hat immer wieder getröpfelt, also habe ich mich entschieden nach Kokkola zu fahren um einzukaufen. Nach getaner Arbeit bin ich dann noch nach Vaasa gefahren, aber der Weg zog sich und ich erst am Abend angekommen. Zuerst war die Stellplatzsuche nicht erfolgreich und die Stimmung am Boden, doch dann ergab sich wieder ein schönes Plätzchen in einem kleinen Hafen der ca. 15 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt liegt. Dieses habe ich dann noch mit Liz unsicher gemacht.

     

    22.07.11

    Bei schwülen 24°C ging es mit Liz und Foto abermals in die Stadt. Die Städte ähneln sich vom Aufbau her alle sehr. Doch Vaasa hat zusätzlich viele große Parkanlagen in denen es sehr angenehm zum Spatzierenlaufen ist.

     

    Der Marktplatz, der Zentrale und belebte Punkt der Innenstädte, die man am besten mit dem Fahrrad erreicht und erkundet.

     

    Ansonsten gibt es sehr viele ansehnliche und alte Gebäude wie die lutherische Kirche aus dem 1862, dem Wasserturm von 1914 und dem Kunstmuseum.

     

    23.07.11

    Ich habe gehört in Deutschland hat es 12°C, hmmmmmm, hier am 64 Breitengrad (Luftlinie ca. 1800Km nördlich von HDH) sind es 28,5°C im Schatten und ich war gerade im Meer schwimmen, nämlich.

    Abends, habe ich mich ein paar Leuten angeschlossen die ich kennen gelernt habe und wir hatten einen sehr lustigen und schönen Abend.

     

    25.07.11

    Heute habe ich entschlossen ein Stück weiter zu fahren, Kristinestad sollte das Ziel sein, aber es war nicht so der Renner. Nach einer Stadtrunde bin ich dann noch bis Pori gefahren. Eine größere Stadt mit 76000 Einwohnern und ich suchte einen geeigneten Platz zum stehen. In einem Naherholungsgebiet auf einer Stadtinsel habe ich auf einem Parkplatz einen gefunden und bin mit Liz gleich mal zum Marktplatz gelaufen (ca.15min), auch hier gleicht das Stadtbild den vorhergehenden, alles nur etwas größer.

    26.07.11

    Nach einem großem Spatziergang habe ich beschlossen das es uns hier nicht gefällt, alles zu groß und ein wenig zu schmuddelig.

     

    Aber der Park ist schön ich habe Internet und auch Anschluss zu ein paar Jungs gefunden mit denen ich gegen später noch um die Ecken ziehe.

     

    27.07.11

    Die heutige Tagesetappe ist nicht weit und somit lasse ich mir Zeit, bis ich dann die ca. 50Km nach Rauma (38000 Einw.) fahre. Ich finde gleich auf Anhieb einen Platz bei einer Kirche zum stehen und in die Stadtmitte sind es keine 5min zu Fuß.  

    Ich bin angenehm überrascht über die wirklich sehr hübsche Innenstadt und dem Charme den sie ausstrahlt, sie ist von den ganzen Feuerbrünsten verschont geblieben, der letzte Großbrand war 1682 und somit wurden über 600 Gebäude erhalten und seit 1991 sind sie UNESCO Weltkulturerbe.

    Ich habe heute einige Fotos gemacht, die in einer extra Galerie -KLICK- oder unter Bilder Finnland zu finden ist.


    28.07.11

    Es sollte heute Richtung Turku gehen, auf dem Weg dorthin wollte ich ein Plätzchen am Meer suchen und ein wenig von den „Großstadt“ Anstrengungen abstand zu nehmen. Aber es sollte anders kommen. Dem Stellplatzverwöhnten Geschmack, konnte heute kein Platz gerecht werden und somit war ein langer und Kilometer reicher Tag angesagt. Gegen Nachmittag kam ich dann in Turku an, aber an diesem Wochenende ist dort das größte Rockfestival in ganz Finnland. Die Mehrzahl der Straßen ist gesperrt und es ist aussichtslos einen Stellplatz mit oder ohne Bezahlung zu bekommen. Nach langer nerviger Kurverei in der 175000 Einw. Metropole habe ich es aufgegeben und bin weitergefahren. Durch Zufall habe ich ein unscheinbares Schildchen ca. 20Km von Stadtzentrum mit der Aufschrift Uniranata (Strandbad) gesehen und im gefolgt. Dort fand ich dann doch noch einen schönen Stellplatz und ging zur Abkühlung erst mal in das nasse Element.

     

    29.07.11

    Der Platz in der Schärenlandschaft gefällt mir so gut dass ich noch einen Tag stehen bleibe. Bei sehr schwülen 26°C, verbrachte ich den Tag mit Liz im Strandbad und Wasser, das nur 10m von LKW entfernt liegt. Dieses bunte treiben beendetet gegen 16:30Uhr ein Gewitter, das sich aber nach einer Stunde verflüchtigt hat und der Grill zum Einsatz kam. 

     

    30.07.11

    Die heutige Route bringt mich in das Südlichste Stadt Finnlands, nach Hanko. Diesen Gedanken hatte aber auch halb Finnland und ich habe mich ca. 40Km Nach Eckens zurückgezogen. Dort habe ich, mitten in dem kleinen Städtchen ein Platz gefunden und habe mich auf Internetsuche gemacht und bin in einem Cafe fündig geworden. Ich habe die Fähre von Helsinki nach Tallin gebucht, die am 02.08. um 17:30Uhr startet und zwei Stunden später in Estland ankommt. Dort warten Caro und Tom auf mich, die ich vor ca. 7 Wochen in Stockholm kennen gelernt habe. Am Abend war in einem Lokal noch eine Live-Band die super Rock gespielt hat.

     

    31.07.11

    Ab nach Helsinki, da ich ja wie bekannt kein so großer Fan von Großstädten bin habe ich es langsam angehen lassen und einen Platz an einem großen Strandbad ca. 4,5Km von Stadtzentrum gefunden. Dort habe ich mich mit Liz erst mal umgesehen und da mir noch der Vorabend in den Knochen lag, bin ich zeitig ins Bett. Ich habe mich entschieden Morgenfrüh aufzustehen und mit Liz in die Stadt zulaufen und alles Mal anzuschauen.

     

    01.08.11

    Die Nacht war komisch, hmmmmm vielleicht lag es daran, das ständig zwei bis drei Romas an meinem Karren rumgeschlichen sind und mich den ganzen Tag sehr genau beobachtet haben. Egal, am Morgen früh raus und nach kurzem Frühstück, die Sachen gepackt und ab in die Stadt. Den Fotoapparat habe ich zuhause gelassen, denn ich wollte nicht wie der Vollturi rum laufen. Das hätte ich mir sparen können, denn halb China und Japan waren unterwegs. Aber es hat soweit funktioniert, dass ich als Einheimischer aussah und wurde ca. 20mal nach dem Weg gefragt. Ich hatte zwar keine Ahnung, aber man(n) soll ja immer freundlich sein und habe sie alle in irgendwelche Richtungen geschickt :-).

    Die Stadtmitte habe ich mir größer vorgestellt, es war schön aber eine morz treiben und Verkehr, da hat mir die Ruhe wie in Stockholm gefällt.

    Nach 3 Stunden ging es dann wieder zurück zum LKW. Da die Roma sich auf ca. 15 Stück vermehrt haben und die Finger nicht vom LKW lassen wollten habe ich mich für einen Platzwechsel entschieden.

    Allerdings nach dem Liz einen Rottweiler vor ihren Augen platt gemacht hat und selbst mir sehen und hören vergangen ist, haben sie wieder Abstandgehalten.

    Nicht das ich Angst hatte, neeeeee, aber sicher ist sicher.

    Da der Parkplatz am Olympiazentrum hoffnungslos überfüllt war, bin ich auf den Campingplatz gegangen, der 10Km außerhalb der Stadt liegt. Hier werde ich am Abend mal schön kochen und auf die Fähre warten.