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    09.09.11

    So, ab nach Frankreich,

    ich habe mir in den Kopf gesetzt die sehr teure Autobahngebühr zu umgehen und die Küstenstraße zu fahren. Das heißt aber, viele Berge, kleine Straßen und auch große Städte.

     

    Gesagt getan, bei super Wetter, erst kurz nach Frankreich, dann nach Monaco und wieder nach Frankreich. In Nizza an der Promenade hat mich so ein Arsch geschnitten, ich musste auf jedenfalls etwas von Gas gehen, also 125 dB und volles Rohr hupen. Der Typ war aber hartnäckig und hat es wieder getan und mich zum stehen gebracht. Ich denke noch so ein Depp den schiebe ich gleich von der Straße, er stieg aus und hält mir seine Dienstmarke unter die Nase. Klasse, er nur französisch und ich breit schwäbisch, also haben wir uns auf ein unentschieden geeinigt und ich konnte weiter fahren. Dann begann die Stellplatzsuche, ein Drama hier an der Cote d ´Azur, aber die Landschaft ist echt schön.

     

    Alle brauchbaren Parkplätze und Seitenstreifen sind mit massiven Stahlgestellen auf 1,9 Meter Höhe begrenzt, die Campingplätze wollen stolze 25-32€ und die wenigen Stellplätze sind gnadenlos überfüllt und ich wollte am Meer stehen. Nach langer Sucherei  habe ich dann doch etwas gefunden und war froh endlich angekommen zu sein.

    10.09.11

    Einen schönen Stellplatz am Meer gab es heute zu Belohnung für die ganze Sucherei, am Abend habe ich dann noch gekocht und mich mit Belgier unterhalten. Die hatten einen Tipp für mich in der nähe gibt es wohl einen 11Km langen Strand an dem man frei stehen könnte.

    Dieses werde ich die Tage mal ausprobieren.

     

    11.09.11

    Ich bin heute nochmals an dem Platz geblieben und morgens mit Liz ins Dorf gelaufen um mir beim Bäcker ein leckeres Baguette zum Frühstück zu holen. Da es am Platz einen Wasseranschluss hat, war auch mal wieder Wäsche waschen angesagt.

     

    12.09.11

    Für heute Abend war geplant mit den Belgiern ein Muschelessen zu machen, er ist beim zubereiten von Muscheln Spezialist, aber leider gab es ausgerechnet heute auf dem kleinen Fischmarkt im Dorf keine Muschen. Sehr schade, denn ich hätte gerne mal gesehen wie man die Muscheln vorbereitet und kocht. Morgen geht dann ein Stück der Küste entlang weiter Richtung Andorra.

     

    13.09.11

    Nach dem ich mich von allen verabschiedet, die ich dort kennen gelernt habe, ging es ca. 130Km der Küste entlang nach Saintes-Maries-de-la-Mer. Die Straße war gut ausgebaut und nicht kostenpflichtig, somit bin ich gegen zwei angekommen.

    Einen Stellplatz direkt am Meer mit Sandstrand und das Wetter ist auch gut, fast zu gut.

    Das Hundle und ich müssen ganz schön schwitzen, aber besser so als anders ;-)

    Dort werde ich auch ein paar Tage geblieben.

     

    Der Platz hat nur zwei Nachteile, das umliegende Naturschutzgebiet ist wie so oft in der Karl-Marx eine Sumpflandschaft und abends hat es doch die ein oder andere Stechmücke (aber kein vergleich mit Lappland!), und der zweite ist, das der Sand so fein ist fast wie Betonstaub und so klebt er auch. Somit gab es jeden Abend panierten Hotdog.

    (Das war nach dem reinigen)

    17.09.11

    Heute ging es mal wieder ein Stück der Küste entlang nach Narbonne-Plage und ich habe den Midi-Kanal überquert, der vom Atlantik bis ins Mittelmeer geht und mit Hausbooten befahren werden kann. Eine wirklich sehr schöne Gegend.

    Zum einen wurde der Strand an dem ich gestanden bin geräumt, da sei, so wie ich verstanden habe, ein Unwetter erwarten und der Wind soll das Meer bis weit ins Landesinnere drücken und zum andere bekomme ich Liz, den LKW und auch mich nicht mehr sauber. Hammer wie das Zeug klebt.

     

    18.09.11

    Ich habe heute ein Pärchen aus der Pfalz kennen gelernt, die gerade von Griechenland zurück kommen und nach hause fahren müssen, aber die haben noch eine volle 11Kg Gasflasche und ich bin ja mit meiner ¼ vollen losgefahren. Also waren sie so nett und haben mir ihre Flasche gegeben (für die Füllung habe ich natürlich bezahlt) und ich ihnen meine fast leere. Weiter Richtung Andorra, das heißt weg vom Meer und in die Pyrenäen. Ich habe in einem Bergdorf einen Stellplatz gefunden, mit Duschen und allem drum und dran, konnte aber noch nicht raus finden wie man hier bezahlt, egal.

    Morgen geht es dann nach Andorra zum Tanken, wie ich im Internet gelesen habe soll der Diesel bei 1,09€ liegen. Da ich so tanken müsste kommt mir das sehr gelegen. Mal schauen wie das alles wird.

     

    19.09.11

    Also bin ich mal los gefahren, durch eine grandiose Berglandschaft, die mich nach Andorra bringen soll.

     

    Dann ging es auf eine Hochebene, bevor es noch mal richtig steil wurde und ich auf 2408 Meter über dem Meer nach Andorra einreiste.

     

    Leider war das Wetter nicht der Renner und mit 6,8°C auch nicht besonders warm. Wenn man bedenkt, das ich die Tage bei über 30°C am Meer gelegen bin und nun das, brrrrrrrr.

    Ich habe entschlossen, die Höhe zu verlassen und bin nach Sant Julia de Loria gefahren.

    Dann war tanken und einkaufen angesagt und mit 1,09€/L auch mal wieder erfreulich, denn Bock voll zumachen.

    Kurz vor der Grenze zu Spanien habe ich an einem Parkplatz ein Stellplatz gefunden, der sogar Internet bietet, dort werde ich heute stehen bleiben und versuchen die Internetseite hoch zu laden.