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    08.01.13

    Puhhhh ja wie will ich sagen, das zweite Mal Marokko und ich bin wieder etwas aufgeregt und gespannt was mich dieses Mal alles erwarten wird. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr bin ich von Algeciras nach Tanger-Med übergesetzt und nun will ich es von Tarifa nach Tanger versuchen. Das Open Ticket Hin und Zurück, was für ein Jahr gültig ist, kostet 204€ und die Schnellfähre verspricht in ca. 40min Afrika zu erreichen.

     

     

    Kurz Vorab:

    Alex, den ich aus Tarifa kenne, hat mich gefragt, ob er sich mit anhängen kann und somit fahren wir gemeinsam gegen Süden. Ganz Planlos geht die Geschichte dieses mal nicht ab. Jordi, den ich wiederum aus Portugal kenne, landet am 12.01 in Agadir, den ich abholen werde und wir werden zwei Wochen zusammen Reisen. Die Idee entstand, in einer Bierlaune unseren gemeinsamen Geburtstag in Marokko zu feiern.

    Die Formalitäten in Tarifa laufen schnell und entspannt. Allerdings ist die Fähre etwas klein, dass heißt, die Höhe meines Fahrzeugs ist das Problem. Es gibt nur einen Platz, direkt vor der Schleuse und ich muß rückwärts auf die Fähre fahren.  Gesagt, getan alles läuft und ich erreiche Tanger ca. eine Stunde später.

     

    Der Grenzbeamte nimmt es genau und baut mir RED in 2 Stunden halb auseinander, um festzustellen, das alles in Ordnung ist. Tzzzzzz, das ganze gebunkerte Zeug findet er nicht und somit bleiben meine Weinreserven unentdeckt. Elaaabäätsch!!

    Nach der Grenze gleich mal noch zum Geldautomat und noch 130Km gefahren. Die erste Nacht verbringen wir in Moulay Bous.

    09.01.13-11.01.13

    So es heißt knapp 1000Km in 3 Tagen zu bewältigen, da mir der Norden von Marokko eh nicht so gefällt fahren wir auf der Autobahn bis El Jadida um zügig voran zu kommen. Am Morgen wird noch in ca. 4 Stunden eine Internetkarte gekauft und versucht das Ding auf dem Handy zum laufen zu bringen, was dann auch wirklich geklappt hat. Nach 325Km erreichen wir unser Tagesziel.

    Erst mal lecker Frühstück

    Dann immer der R301 der Küste folgend, ca. 30Km vor Safi wird RED richtig laut, hmmmmm was ist denn da los???? Ich halte und sehe, dass der Auspuff kurz nach dem Krümmer abgebrochen ist, nicht schön.

    Leider ist es mit den Bordmitteln nicht zu fixen und ich muß die sehr lauten 30Km nach Safi zu einer Werkstatt fahren. Ja liebe Leute nun beginnt mal wieder eine Geschichte, Marokko und seine Mechaniker. Ich will mich kurz fassen:

    Wie immer dauert die Verhandlung über die Kosten länger als die Reparatur, einer arbeitet und 11 Mann sind lautstark am diskutieren und stehen sich immer selber im Weg. Nach ca. 2 Stunden ist alles wieder in Ordnung und wir können weiterfahren. Ach ja der Kostenaufwand für die Reparatur war 50HD (4,54€)

      

     

    Die Strecke bis Essaouira zieht sich, bietet aber wundervolle Ausblicke, auch heute fahren wir wieder bis kurz nach der Dämmerung um unser Tagesziel zu erreichen.

      

    Mal sehen was heute so alles passiert, wir starten bei Zeit. Das Tagesziel soll Taghazout sein, das gegen Nachmittag ohne besondere Vorkommnisse erreicht wird.

      

     

    Also ab auf den freien Stellplatz direkt am Meer

    und die Seele baumeln lassen, so war auf jedenfalls der Plan.

    Natürlich kam es anders!!!

    Kaum auf dem Platz angekommen, kommt das Militär und bittet uns bestimmt aber freundlich wo anders zu stehen, den es sei viel zu gefährlich hier zu stehen. Ja ja, Bla Bla. Aber was will man(n) machen. Wider die Sachen zusammen gepackt und einen neuen Stellplatz gesucht, dieses Mal ca. 20Km in den Bergen wo wir auch Ruhe haben.

    12.01.13

    Heute ist es nun soweit, Jordi landet gegen 11:00Uhr in Agadir

    Nach der herzlichen Begrüßung, fahren wir zu einem großen Supermarkt, die Vorräte aufstocken und dann nach Tifnit, wo wir die erste Nacht verbringen.

     

    Jordi muß erst mal mit der Situation klar kommen und ist total überwältigt von den vielen neuen Eindrücken.

     

    13.01.13-14.01.13

    Heute fahren wir gemütlich nach dem Frühstück nach Sidi Ifni. Unterwegs machen wir noch eine kleine Pause

     

    und beschließen dort auf dem Campingplatz zwei Tage zu verbringen.

    Das Wetter zeigt sich von seiner schönsten Seite und mit 28°C ist es tagsüber Sommerlich warm.

     

    15.01.13

    Am Morgen fahren wir 25Km nördlich zu den Felsbögen von Legzira. Hier wird Liz von einer Bande noch Windeltragender Rotznasen angemacht, aber sie meistert die Situation vorbildlich.

    Danach machen wir einen langen und ausgiebigen Spaziergang in und am dem spektakulären Naturschauspiel.

    Die Bilder könnt Ihr hier in einem Webalbum anschauen

    – KLICK –

    Gegen Mittag starten wir zu unserem heutigem Tagesziel Blanche Plage, wo Alex seine nicht ganz so erfolgreichen ersten Erfahrungen mit seinem Hymer im Sand macht.

     

    Nach einer kurzen Bergeaktion, stehen wir an den Sanddünen und alle sind von dem atemberaubenden Ausblick begeistert.

     

    Der Blick morgens aus dem Fenster überwältigt mich immer wieder aufs Neue.

    17.01.13-18.01.13

    Die Heutige Fahrt führt uns bis kurz vor die Westsahara, ein Stellplatz an einem Flussbett an dem ich freudig alte Bekannte treffe. Anke und Wolfgang mit ihrem MAN, sie habe ich vor 3 Jahren auf einem Treffen in Bayer kennengelernt. Am Abend sitzen wir noch zusammen und erzählen von den vergangenen Erlebnissen auf unseren Reisen

    Hier lerne ich auch neue Reisende kennen. Julia und Sebi, die mit ihrem Merkur unterwegs sind. Wir verstehen uns von Anfang an sehr gut und beschließen die nächsten Tage zusammen weiter zufahren. Die Reise von den zwei könnt ihr auf www.flug-rost.de verfolgen.

    19.01.13

    Heute geht es erst mal die 20Km in die Westsahara um günstig zu tanken. Der Liter Diesel kostet 6,20Dh (0,56€), also volltanken bitte :-). Dort verabschieden wir uns von Anke und Wolfgang, die noch etwas südlich fahren möchten. Im Konvoi mit drei Autos geht es dann Richtung Tafraoute.

    In Tan Tan hat Sebi an seinem Merkur eine Reifenpanne. 

    Da die Reifen nicht mehr wirklich die besten sind, beschließt er schweren Herzens Neue Aufziehen zu lassen. Wir finden eine Reifenbude, die sogar 12R20“ auf Lager hat und in ca. 5Stunden werden die Neuen Schuhe für den kleinen Deutz montiert. Da Tan Tan nicht wirklich schön und ruhig ist, beschließen wir bei Dunkelheit und „ACHTUNG“ Regen noch weiter zufahren. Wir fahren noch ca. 2 Stunden und finden einen ruhigen Übernachtungsplatz.

    20.01.13-22.01.13

    Heute geht es nach Tafraoute, dort wollen wir unseren Geburtstag feiern und ein paar Tage stehen bleiben. Die Gegend ist wunderschön, hmmmm Kunst hin oder her, ob die angemalten Felsen sein müssen ist fraglich, ich möchte Alex zitieren:

    „Es ist eher eine optische Umweltverschmutzung!!!“

    Nach dem Ankommen wir erst mal kräftig Holz gesammelt und ein Feuer entfacht.

    Da die Savannenlandschaft auf über 1000Meter Höhe liegt wird es nachts doch sehr frisch.

    Na dann der 21.01, Jordis und mein Geburtstag.

    Bevor wir ans feiern gehen, laufe ich mit Liz eine große Runde und erkunde die Gegend in der es einiges zu entdecken gibt.

    Die Bilder könnt Ihr auch hier wieder in einem Webalbum ansehen.

    – KLICK –

    Am Abend sitzen wir an einem großen Feuer zusammen und feiern mit dem ein oder anderen gut gebunkertem Getränk.

    Sebi hat ein kleines Video im Zeitraffer gedreht, somit könnt ihr das gemütliche treiben am Tage verfolgen. An dieser Stelle, Danke für die Videos und Bilder!!!

    23.01.13-24.01.13

    Ohne wirklich zu wissen was wir tun, haben wir uns für die nächsten Tage einen Rundkurs durch den Anti Atlas zusammengestellt, den wir abfahren wollen. Erst geht es auf kleinen Straßen steil bergauf und auf der anderen Seite wieder steil bergab. Die „Straßen“ sind teils geteert aber der Großteil, ist Piste.

     

    Wie durchqueren mehrere fantastische Pamlerien, die seines gleichen suchen. Allerdings fahren hier gewöhnlich wohl keine Laster und wir haben jede Menge zutun um Bäume zu beschneiden und Stromleitungen von 2,5Meter auf die benötigten knapp 4 Meter hochzubinden.

    Auch hier wieder ein Webalbum mit den Bildern der fantastischen zwei Tagen Abenteuer

    - KLICK -

    Nicht weniger begeisternd sind die Hochebenen des Anti Atlas die wir auf größtem Teil Lehmpisten durchqueren.

      

     

    Anstrengende, lange Fahrtage die uns allen in Erinnerung bleiben werden und sehr gefallen haben.

    Nach diesen Erlebnissen, fahren wir in der Nähe von Taroudannt auf einen Campingplatz, der mitten in einer Orangenplantage liegt

    und Red bekommt noch am Abend ein Schild auf die Tür gemahlt. Danke Julia

     

    25.01.13

    Heute geht es auf einem Pickup in die Stadt um Vorräte und andere Dinge zu besorgen.

      

    Am Abend feiern wir noch

    A: den 40er von Alex und

    B: den letzten Abend von Jordi.

    26.01.13-30.01.13

    Am Morgen starten wir bei Zeit und fahren Jordi wieder zum Flughafen nach Agadir. Mit einigem Übergepäck, schmuggelt er sich durch die Kontrollen und bekommt rechtzeitig seinen Flieger und die schöne und spannende Zeit mit Jordi geht zu Ende.

    Julia und Sebi bekommen auch Besuch von zwei Freunden, die in Marrakech ankommen, Alex und ich beschließe sie zu begleiten. Wir wählen die Strecke über die Autobahn und kommen am späten Nachmittag in Marrakech an.

    Dort werden erst mal die nächsten Tage für die Reinigung von Fahrzeug und Kleidung investiert, die Hängematte kommt mal wieder zum Einsatz und wir lassen uns gut gehen.

    Am 28.01.13 kommen Ana und Roland an und es werden Geschichten von den vergangenen Tagen erzählt und Pläne für die nächsten geschmiedet.

    Ans Meer oder in die Wüste, das ist die Frage die sich stellt und die Wüste gewinnt das Rennen. Zuvor ist aber ein Besuch in der Medina der Stadt Pflicht. Hier verhandle ich über ein paar Lämpchen die ich dann auch kaufe.

    Auf dem Campingplatz lernen wir dann noch Lutz kennen, der mit seinem IFA W50 unterwegs ist, der sich uns anschließen möchte.

    30.01.13

    Somit starten wir mit 4 Fahrzeugen, 7 Personen und 2 Hunden zu den Wasserfällen von Ouzoud, die am Mittag erreicht werden. Nach einer kleinen Pause und kleiner Stärkung machen wir uns auf den Rundweg um die Wasserfälle zu erkunden. Wie letztes Jahr führe er viel Wasser und es ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. Nur die Affen, die sich letztes Jahr sehr schüchtern und zögerlich gezeigt haben sind anders. Sehr aufgedreht und frech greifen sie die Hunde an und Liz bekommt einen Blutrausch und ist außer sich. Aber alles verläuft gut und Madam beruhigt sich schnell wieder.

     

     

     

    Am Abend fahren wir auf einen Campingplatz in der Nähe und lassen den Abend beim Werwolfspiel ausklingen.

    31.01.13

    Der heutige Fahrtag wird uns über den Hohen Atlas führen. Wir wählen die Route über den 2200Meter hohen Tizi-n-Outfi und dürfen wieder atemberaubende Landschaften erleben.

     

     

     

    Das Tagesendziel, der Stausee von Ouarzazate, erreichen wir kurz nach Einbruch der Nacht.

    01.02.13

    Mhamid el Ghizlane, das Tor zur Wüste steht an diesem Tage auf dem Programm. Kleinere Pässe mit 1660 Metern Höhe sind zu bewältigen und das wunderschöne Dratal zu durchfahren. In Zagora bekomme ich einen weiteren Mitfahrer. Alex Hymer, muß für die nächsten Tage auf dem Campingplatz stehen bleiben, denn die anstehende Wüstentour ist 100% nix für dieses Fahrzeug. Mit drei 4x4 LKWs fahren wir zum Ziel des heutigen Tages und kochen lecker zusammen. Wüstenstimmung kommt auf und Geschichten von den letzten Wüstentouren werden ausgiebig erzählt.

    02.02.13 – 05.02.13

    Wir organisieren noch jede Menge Brennholz, das in der Wüste Mangelware ist. Die nächsten Tage werden ein unbeschreibliches Abenteuer, große Dünen, menschleere Ebenen, eine unglaubliche Stille, Überquerung des ausgetrockneten Iriki Sees, ein Sandsturm, eine fette Erkältung und vieles mehr erwarten mich. Es ist wirklich unbeschreiblich und somit lasse ich die Bilder für sich sprechen.

      

     

     

     

     

      

     

     

    Wir verlassen die Wüste und fahren auf den Campingplatz in Foum-Zguid wo wir noch einen Pausetag einlegen um mit der Situation nur annähernd klar zu kommen, puhhhhh so viele Eindrücke, Hammer.

    06.02.13-08.02.13

    Heute geht es auf der N12, was sich als Fehler herausstellt zurück nach Zagora um Alex Auto wieder abzuholen. Die Straße ist in einem so schlechten Zustand, das Red für die knapp 130Km über 7,5 Stunden benötigt.

    Die Landschaft ist allerdings wunderschön und dadurch wir sehr langsam fahren können wir sie in vollen Zügen genießen.

    Am morgen lernen wir noch einen Holländer, Thomas, kennen der mit dem Fahrrad unterwegs ist und auch nach Zagora möchte. Kurzer Hand das Rad hinten auf RED geschnallt und er fährt mit uns die miese Piste mit. Zum Dank lädt er uns am nächsten Abend zum Essen in der Stadt ein. Alex Hymer bekommt eine zusätzliche Federlage an der Hinterachse verpasst und ich nutze die Zeit um endlich mal die Homepage und Mails zu bearbeiten. Allerdings nur offline, dieses Jahr ist das Internet hier in Marokko um vieles schlechter als letztes Jahr.

    09.02.13 – 10.02.13

    Die kürzeste Verbindung zwischen Zagora und Foum-Zguid hat sich ja die Tage als schlecht heraus gestellt und somit wähle ich die Strecke N9, R108 und R111, die zwar doppelt so lang ist, aber ich nicht Angst haben muß, dass es mir die Karre zerlegt. Am Abend suchen wir uns ein Plätzchen und der Hymer versinkt mal wieder jämmerlich im Sand. Nach kurzer Bergeaktion, finden wir ein Platz zum schlafen und die Nacht bleibt auch sehr ruhig.

    Die heutige Tagesetappe ist 23Km, der Stellplatz ist mir vom letzten Jahr bekannt und leider in schlechter Erinnerung. Das ist der Platz an dem das kleine Hundebaby gestorben ist. Ich beschließe ca. 2 Km weiter zufahren und finde einen Platz direkt an dem schönen Flussbett mit den Becken die zu Spatziergängen und Erkundungen einladen.

      

    Am Nachmittag dann ein großer Spatziergang mit Liz die sich am Flussufer gröber austobt.

      

     

    11.02.13

    Der N12 folgend, die sich sehr abwechslungsreich zeigt, ging es zwischen dem Anti-Atlas und der Wüste, über Tata nach Akka und weiter Richtung Boulzakarn. Immer wieder lebt der Wind auf und verkürzt die Sicht auf wenige Meter.

     

    Gegen Abend suchen wir einen Stellplatz und finden einen hinter einer kleinen Bergkette, die zu einem Spaziergang einlädt und einen schönen Ausblick auf ein steppenähnliches Tal gibt.

    12.02.13

    Heute geht es immer der N12 folgend nach Tiznit, dort werden wir Josef wiedersehen, der sich hier sehr gut auskennt und uns die Stadt die Tage etwas näherbringen möchte.

    13.02.13 – 14.02.13

    So machen wir es dann auch, lange Spaziergänge durch die super schöne Altstadt wo es immer wieder neues zu entdecken gibt. Wir gehen jeden Tag essen, ein Essen für zwei Personen mit frisch gepresstem Orangensaft und Kaffee kostet 3,5€ pro Nase, das ist fair. Ich finde in einer kleinen Seitengasse einen Markisen und Zeltbauer und lasse mit für RED einen Windschutz nähen. Die Befestigung realisiere ich mit jeder Menge Druckknöpfen, die ersten Tests besteht das neue Spielzeug mit Gravur.

     

    Am nächsten Tag feilsche ich um einen Mixer den ich auch günstig bekomme, aber ich weiß noch nicht wirklich für was, hmmmmmm. Egal auch er besteht die ersten Tests und es gibt zum Frühstück Bananen und Avocadomilch. Lecker!!!! und das macht satt ;-)

    15.02.13

    Nach dem Frühstück und dem Wasserauffüllen, geht es dann in Richtung Agadir. Eigentlich wollte ich da nicht hin, aber ich habe ein paar Sachen zu erledigen, die nur in Agadir gehen. Erstens wäre es mal dringend an der Zeit die Reifen durchzuwechseln, dafür müssen die hinteren ausgewuchtet werden und das geht nur in Agadir, die habe es zig mal probiert, aber die Wuchtmaschinen, wenn vorhanden sind alle zu klein. Ich finde auch eine große Reifenwerkstatt die alles für 12€ machen kann hat aber keine Zeit und somit werde ich da die Tage nochmals vorbei fahren. Zum anderen geht das Hundefutter aus und das bekommt man auch nur in Agadir bei einem großen Supermarkt. Da haut es mich auch fast um 9Kg Hundfutter für knapp 30€ puhhhhhh, aber es hilft nix Liz muß essen. Wahrscheinlich wäre es billiger wenn ich ihr jeden Tag beim Metzger ein Stück Fleisch holen würde. Danach geht es nach Tarhazoute, auf den gleichen Platz wie letztes Jahr,

    der Nachtwächter erkennt mich gleich wieder und es gibt erst mal Tee.

    16.02.13 – 20.02.13

    Es ist Wochenende und viele Marokkaner kommen an den Strand und machen ein mortz Spektakel. Eine gute Gelegenheit sich mit ihnen zusammen zu setzen und sich zu unterhalten. Der Wachtelwächter kommt vorbei und fragt ob ich etwas aus der Stadt brauche, was ich auch bejahe. Thunfisch wäre gefragt, er kommt eine Weile später mit einem frischen 2Kg Fisch zurück, der umgerechnet 7€ kostet.

    Dieser landet in dicken Scheiben am Abend auf dem Feuer und schmeckt hervorragend und macht fünf Leute satt. Das heißt, 1,40€ für Thunfisch satt das ist doch eine gute Nummer.

    An den nächsten Tagen werden Wäsche gewaschen, viel mit den Nachbarn geratscht und Mails geschrieben. Am Dienstag verabschiedet sich Alex der weiter in den Süden möchte um sein Glück beim Windsurf zu finden. Nun überschlagen sich die Ereignisse wieder. Silvi und Tom, die ich aus der Heimat kenne, da sie nur ein Nachbardorf weiter gewohnt haben, besuchen mich in Tarhazoute. Die Freude ist groß und sie entscheiden sich eine Nacht auf dem Stellplatz zu bleiben.

    Wir beschließen ein Feuerchen zu machen und gemeinsam meine neue erworbene Tajine auszuprobieren. Dazu gibt es die Restbestände Nürnberger-Bratwürste und wir sitzen abends noch lange am Lagerfeuer.

     

     

    Danke Silvi für die schönen Bilder.

    Die zwei haben etwas Stress mit ihrem Internet-Stick, ich kann ihnen am nächsten Tag bevor sie sich auf Richtung Taroudannt machen weiterhelfen. Es war ein echt nettes und schönes wiedersehen, bin mal gespannt wann und wo wir uns wieder über den Weg laufen.

    Ich wollte eigentlich heute auch nach Agadir um einige Dinge zu erledigen, aber es ist schon nach Mittag und ich bleibe noch eine Nacht und fahre morgen bei Zeit los.

    21.02.13

    So bei Zeit raus, Frühstücken, mit Liz am Strand toben, den Nachbarn und dem Nachtwächtern noch eine kurze Verabschiedungskassette ins Ohr gedrückt und Los.

    Da ich in letzter Zeit in Kauflaune bin und die Nase gestrichen voll von den Waschtagen habe, fahre ich erst mal in ein Elektroladen und kaufe mir eine Waschmaschine. So

     

    Dann geht es weiter zum Reifenfachbetrieb, na wenn man das so nennen kann. Die haben zwar allerhand Maschinen, aber mir kommt es ein wenig so vor wie wenn die sich an den nagelneuen Geräten nicht so wirklich auskennen. Egal, die hinteren Reifen müssen gewuchtet werden und dann mit den vorderen getauscht. Also hinterer Reifen runter und gewuchtet, aber dann beim montieren stören die Ventile an den Bremstrommeln. Klasse, ganz großes Kino nun beginnt erst mal ein versuch die Ventile zu drehen, aber das klappt nicht. Also müssen die Reifen runter und wieder auf die anderen Felgen rauf. Die Jungs sind bei knapp 30°C nicht begeistert. Das schlägt sich leider auch auf den Preis aus, der sich am Ende zwar mit 27€ im Rahmen hält aber viel mehr ist als vereinbart. Lange Rede kurzer Sinn: Es hat geklappt, alle Reifen sind ummoniert und gewuchtet und auch wieder auf RED. Allerdings wäre das ohne mein Werkzeug nicht passiert, auch meinen Drehmoment Schlüssel haben sie wie ein Ufo angeschaut. 6 Pressluftschläuche habe ich in der Zeit auch noch gerichtet, weil die immer ab gegangen sind. Also ein spannender und erlebnisreicher Tag.

    Ich schaue mir kurz die Karte an und finde in dem nahegelegenen Naturschutzgebiet einen Campingplatz an dem ich übernachten werde.

    22.02.13 – 23.02.13

    In Sidi Ifni angekommen muß ich mir mal Gedanken machen. Ich bin wirklich die ganz kleine Küstenstraße entlang gefahren und habe bemerkt, dass all die guten Plätze vom letzten Jahr zugebaut werden. Schöne Namen wie: Agadir Beach Hotel und Paradiese Golf Hotel u.s.w. zieren nun die Plätze aber es sieht echt sch….. aus. Es ist echt schade, das auch hier in Marokko immer weniger Stellen zum stehen gibt. Echt schade!!! Ich hoffe nur die verbauen nicht den ganzen Strand, wie in Spanien und Italien.

    Na ja, aber zurück zum Alltag, die Waschmaschine die ich gekauft habe wartet auf ihren ersten Einsatz und den besteht sie mit Bravur, wie ihr in dem kleinen Video sehen könnt.

    Ich wiederum könnte mich in den Arsch beißen, dass ich so ein Ding nicht schon viel früher gekauft habe. Egal nun habe ich sie und werde morgen mal die Bettwäsche reinhauen. 

    Technische Daten:

    * 3Kg Füllgewicht.

    * 220Volt/200Watt

    * Gewicht ca. 3,5Kg

    * Und nur einen Knopf On/Off (Zeitschaltuhr)

    * Wäsche, Waschpulver und Wasser rein Ende Gelände ;-)

    * Kostenpunkt 479Hd (43,50€)


    Sometimes can be live so easy :-)

    Manchmal aber auch nicht, am Morgen wollte ich mit Liz die gewohnte Morgenrunde laufen und sehe, dass mein rechtes Vorderrad platt ist. Hmmmm ich glaube da nicht wirklich an Zufall, dass ich jetzt in was hinein gefahren bin, wenn die Helden zwei Tage vorher meine Reifen vergewaltigt haben. Egal erst mal Wagenheber darunter und die Runde mit Liz laufen, die für so ein schnick schnack absolut kein Verständnis zeigt. Danach kontrolliere ich den Reifendruck der bei 0,8 bar liegt, definitiv zuwenig. Ich schaue mir die Felge genauer an und bemerke das, das Ventil locker ist.  Ich ziehe es nach und fülle den Reifen wieder mit 6,5 bar. So wie es aussieht war es der Fehler, am Abend hat der Reifen immer noch den gleichen Druck. Mal sehen wie lange. Dann erst mal Frühstücken und die Waschmaschine raus. Ich freue mich wie ein Schnitzel über meine neue Errungenschaft und teile die Bettwäsche, Klamotten, Jacken und Handtücher auf drei Maschinen auf. Was soll ich sagen, Hammer alles strahlt und riecht perfekt. Ich habe Müh und Not die Maschine gegen Langfinger und Neugierige zu verteidigen und NEIN nicht die Marokkaner sind die Übeltäter, die Französischen Rentnerinnen sind die Plage. Bei einer leichten Priese, Sonnenschein und 28°C im Schatten trocknet alles super schnell und findet ein paar Stunden wieder frisch gewaschen seinen Platz. So nun kommt auch mal der Herr der Schöpfung unter die Dusche aber

    A: ist sie kalt und

    B: die Türen sind sehr niedrig wie ich schmerzvoll feststellen muß.

    Genug für heute, ich gehe mit Liz noch eine Runde am Strand toben und lasse den Abend gemütlich mit Kopfschmerzen ausklingen.

    Ach ja fast vergessen, natürlich kommt auch heute der Mixer zum Einsatz. In einem Land wo das Kilo Gemüse wie z.B. Tomaten 5DH (0,45€) kosten mache ich mir meine Pastasoße selber zum verfeinern kommt noch Olivenöl, Knoblauch, Pfeffer, Salz und 200g Schrimps mit in die Geschichte. Schmeckt Sau Lecker!!! ohne Konservierungsstoffe oder sonst so ein sch…. was da in den Fertiggerichten und Soßen sonst so noch drin versteckt ist.

    24.02.13 – 04.03.13

    Wäsche ist sauber und mich hält erst mal nix auf dem Campingplatz in Sidi Ifni. Ich bezahle pro Nacht 30DH (2,70€), wenn man das mal als Monatsmiete hochrechnet wären das 81€, geht oder? Ich fülle das Wasser nochmals bis Oberkante und mache mich auf an den Plage Blanche. Zuvor kaufe ich in Guelmim Trinkwasser und diesen Sack voll Obst und Gemüse für 15DH (1,36€)

    Das sollte mal wieder für ein paar Tage reichen. Es ist extrem wenig los und ich stehe ganz alleine unten an der Lagune, oben stehen nur noch eine Handvoll Tupperware. Klasse.

    Ich treffe noch einen alten Bekanten, Bernd, den ich aus Portugal kenne und er stellt sich am nächsten Tag zu mir auf das untere Platon.

    Von hier hat man eine grandiose Aussicht auf die Lagune, Strand und das Meer. In der ca. 200m entfernten Lagune, tummeln sich jede Menge Vögel, unter anderem auch ein Pärchen Schwarzstörche. Die großen Zeitgenossen mit einer Spannweite von über 2 Metern begeistern mich und ich hole mal wieder die große Kamera und das Stativ raus und lege mich auf die lauer. Leider ist die Entfernung, trotz 400mm Objektiv, doch beträchtlich und der Wind verwackelt viele Bilder. Dennoch möchte ich euch einige zeigen. Auch ein kleines Video entstand von denn hier zahlreichen Vögeln.

     

     

     

     

     

    Und noch das Video von den nicht ganz erfolgreichen Schwarzstörchen, die aus Gier ihre Beute an die Kraniche verlieren.

    Immer wieder kommen andere Allradler vorbei und genießen die zahlreichen Pisten und Wege am Strand.

      

    Am Mittwoch hält ein Hymer neben mir und siehe da, Alex ist wieder zugegen. Wir stellen uns samt Bernd so zusammen, das der nun doch kräftige Wind keine Change hat uns das draußen sitzen zu vermiesen, hier kommt wieder mein neu erworbener Windschutz zum Einsatz. Im Gegenteil, im Windschatten lässt es sich bei knapp 25°C in kurzen Hosen locker aushalten und wir erfreuen uns der Sonne beim Sonnenbaden. Ich laufe große Runden mit Liz und erkunde die nähere Umgebung. Hier ein paar Eindrücke von der Gegend.

     

     

    Auch Alex, der sich öfters am Tag aufrafft, nimmt Liz zu langen Spaziergängen mit. Bei so viel Bewegung muß Madam sich auch ganz schön regenerieren und ist am Abend platt.

     

    Der Mixer kommt natürlich auch jeden Tag zum Einsatz, Bananen und Erdbeermilch (das Kilo frische Erdbeeren kostet auf dem Markt 13DH (1,10€)), Pastasoßen, und vieles mehr. ACHTUNG!!! Nun kommt es, die ersten Versuche aus Erdbeermilch Eis zum machen, laufen zurzeit bei mir im Gefrierfach :-) Ich bin sehr gespannt was dabei diesem Experiment morgen heraus kommt.

    Das mit dem Eis war nix, viel zu viele Wassereiskristalle, na ja man kann nicht alles haben.

    Die lauen Abende verbringen wir gemütlich am Lagerfeuer.

     

    Am Sonntag verschlechtert sich das Wetter und am Abend gibt es einen Sturm vom feinsten. Er Tobt die ganze Nacht und schaukelt RED so heftig hin und her, dass an Schlaf nicht zu denken ist.

    04.03.13 - 05.03.13

    Ich entscheide mich heute ein Stück weiter zu ziehen, aber das Unwetter hat seine Spuren hinterlassen.

    So sah der Fluß aus als er noch gut passierbar war.

    Ich möchte gerne zu den heißen Quellen nach Fask fahren, aber wie sich raus stellt ist das keine gute Idee. Ich fahre mich fest, Schlamm ohne Ende. Super. Nach mehreren Stunden schaufeln, buddeln, Sandbleche unterlegen und und und NIX. Ich muß die Nacht im Fußballfeld großem Matschloch verbringen. Da der Wetterbericht für die nächsten Tage auch Regen ansagt wird das bestimmt noch eine interessante Geschichte.

    Die Nacht durch regnet es und ich versuche mein Glück weiter, aber ohne Erfolg. Nun stellt sich die Frage Schneeketten aufziehen oder einen Traktor zur Hilfe nehmen. Da ich von Natur aus mich nicht unbedingt plagen möchte entscheide ich mich für den Traktor, der mich dann mit müh und Not für relativ kleines Geld aus dem Matsch befreit.

     

    Dann nix wie raus aus dem zwar netten aber doch anstrengenden Dörfchen.

     

    Aber die Freude ist nicht wirklich lange anhaltend, den der Fluß, der am Vortag noch ohne Mühe überquert werden konnte ist ein reisender und hoher Strom geworden, da ist erst mal kein weiterkommen. Glücklicherweise habe ich die Tage zuvor meine Vorräte bis zum Rand gefüllt und ich werde nun Wohl oder Übel die Situation aussitzen müssen.

    06.03.13 – 07.03.13

    Das Hochwasser spielt gut mit und ist am nächsten Tag so weit zurück gegangen, das ich den Fluß passieren konnte. So erst mal wieder frei!!!!

    Der Sprit neigt sich langsam zu ende und ich beschließe nochmals in die Westsahara zu fahren um voll zu tanken. Nach ca. 220Km verbringe ich erst mal zwei Tage in der von mir so genanten Franzmannbucht.

     

    Hier gibt es eine Quelle und ich kann die Wäsche vom Schlamm und Staub der letzten Tage wieder befreien. Ja seit ich eine Waschmaschine habe macht das waschen fast schon Spaß ;-) Zudem ist der Strand hier fantastisch, Liz und ich erfreuen uns an den langen Spatziergängen und Madam kann sich mal wieder richtig austoben.

     

    08.03.13

    Heute geht es weiter Richtung Süden. In Akhfennir stocke ich meine Vorräte etwas auf, hier unten sind die Dörfchen rar gesät und wenn man die Möglichkeit zum einkaufen hat sollte man sie auch nutzen. Zu meiner angenehmen Überraschung gibt es sämtliches Obst und Gemüse (für ca. 1,50€).

    Danach fahre ich in die Khnifiss Lagune, dort gibt es normalerweise Flamencos zum Sau füttern, aber nicht heute. Hmmmm egal, es gibt aber einen wunderschön angelegten Wanderpfad durch das Naturschutzgebiet, den ich mit Liz Stundenlang entlang laufe. Immer wieder kleine Bänke und Tische die zu einer kurzen Rast einladen um die Lagune zu bewundern.

    09.03.13

    So, dann mal zurück zur der letzten günstigen Tankstelle um RED vollzutanken. Links und Rechts einen Schnorchel rein und Jalla.

    Knapp 500 Liter (ich habe schon beim einfahren in die Westsahara etwas von dem günstigen Nass getankt) für ca. 270€.

    Das macht einen Literpreis von 0,56€, da macht das Deutzen Spaß!!!

     

    Da nun RED auch mal wieder ganz vollgetankt ist kann ich auch den Verbrauch ausrechnen. Es ergibt sich ein Gesamtdurchschnitt auf der Reise von 23,26 Liter/100Km.

     

    Man(n) ist auf der Reise nicht immer gleich gut drauf und irgendwie fehlt mir die innere Ruhe, somit wir das Heute noch zu einem großen und langen Fahrtag (374Km in knapp 12 Stunden) ausarten. Ich kenne da jemand der das nicht versteht und für so lange Reisetage nichts übrig hat.

    Aber das Leben ist kein „Schlotzer“ und da muß Madam jetzt durch. Über viele Zwischenstopps und Umwege, wie Draa-Mündung

    erreiche ich sehr spät in der Nacht die heißen Quellen von Fask. Eine Woche zuvor habe ich schon einmal versucht hier her zufahren und bin im Schlamm stecken geblieben. Dieses Mal hat es aber geklappt. Somit steht es „Schlamm 1:1 Marc“ wobei die Strecke in völliger Dunkelheit zufahren bestimmt auch nicht die beste Idee von mir war. Egal bin gut angekommen.

    10.03.13

    Dort treffe ich ein paar Leute und genieße am Morgen die 42°C warme Heilquelle mitten in der Wüste.

      

    Ein Einheimischer erzählt, dass es in der Gegend von Fask auch einen Wasserfall geben soll. Hmmmm kaum zu glauben, aber ich will ihn mir mal anschauen. Somit fahre ich die vom vergangenen Regen, doch sehr schlechte Piste wieder zurück nach Fask.

     

    Von dort sind es ebenfalls auf schlechter Piste ca. 6Km bis zu einem kleinen aber fantastischem Tal in dem eine Quelle entspringt. Wasserfall würde ich es nicht wirklich nennen, aber es ist echt super schön und ich laufe mit Liz ein ganzes Stück dem Bachverlauf Richtung Ursprung. Liz findet es natürlich klasse, klettern, springen und jede Menge anderen Blödsinn machen.

      

     

     

     

    Auch Heute plagt mich ein wenig die innere Unruhe und nach einem leckeren Mittagessen, fahre ich noch nach Sidi Ifni.

    11.03.13 – 16.03.13

    So, hier habe ich erst mal beschlossen, etwas zur Ruhe zukommen und mal wieder ein paar Dinge für mich, Liz und RED zu erledigen. So habe ich es dann auch  gemacht nach ein paar kleinen Anlaufschwierigkeiten komme ich langsam wieder zur meiner Ruhe. Zudem erledige ich noch Dinge wie:

    Die Wäsche, den Reifen flicken lassen, lecker kochen,

    viele Spatziergänge mit dem Hundle, Karre ausmisten, Abschmieren, Öl auffüllen (aber auf 5ooo Km nur ½ Liter), Stuhle von den Rentnern reparieren, Franzmänner das Internet einrichten, den hier ansässigen Falken fotografieren,

    und und und.

    Somit vergeht die Zeit in Sidi Ifni wie im Flug.

    Ach ja das Wetter ist unglaublich angenehm warm.

    17.03.13

    Es wird Zeit weiter zu ziehen. Ich verabschiede mich von meinen Nachbarn und eine kleine Französin zeigt mir ein Bild, das sie von RED gemalt hat, echt klasse.

    Danach geht es auf der R 104 von Sidi Ifni nach Tiznit. Es ist unglaublich wie der Regen das Land in ein extremes grün gewandelt hat.

    Es ist mal wieder an der Zeit das Gas zu kontrollieren und sie es ist nur noch  1Kg in meiner Flasche. Also eine marokkanische Flasche für 50DH (4,50€) geholt und mal wieder umfüllen.

    Achtung: Es ist verboten und nicht zur Nachahmung empfohlen!!!!

    19.03.13 – 27.03.13

    Nachdem die Wäsche, das Gas, das Wasser und alle anderen Dinge erledigt sind geht es nun von Tiznit nach Taghazoute. Zuvor noch einen kleinen Abstecher zum großen Supermarkt in Agadir.


    Am Stellplatz bei Hassan angekommen erst mal die Hängematte raus, die wunderschöne Aussicht und das Wetter genießen.

     

    Da ich seit mehr als einem Jahr noch ein wenig Kite-Surf Material mit mir herum fahre, versuche ich es in der Stadt gegen ein Wellenreitbrett zu tauschen. Nach langem Hin und Her klappt das auch.

    Ein Mini Malibu 7.6 der Marke BilBo

     

    Somit vergehen die nächsten Tage wie im Flug mit planschen im Wasser. Surfen möchte ich das noch nicht wirklich nennen, wobei nach ein paar Tagen sich ein Surf ähnliche Bewegung auf dem Brett erkennen lässt.

    Die Besitzer des Platzes, die ich von mehreren Besuchen, auch vom letzten Jahr kenne, laden mich immer wieder zum Tee und Essen ein und ich schlemme hervorragend direkt am Strand.

     

    Am Abend schreibe ich in mein Tagebuch und stelle fest, dass das Visum in 6 Tagen ausläuft. Dafür, dass ich dieses Jahr nicht so lange in Marokko bleiben wollte, ging die Zeit mal wieder verdammt schnell vorbei. Dazu kam, dass in Spanien das Wetter noch unter aller Sau war und der Aufenthalt in Marokko alleine schon Wettertechnisch klasse ist.

    Es gibt die Möglichkeit, das Visum zu verlängern, aber das wollte ich nun auch nicht. Drei Monate Marokko sind genug.

    Nach der Verabschiedung von Hasan und seinen Mannen heißt es nun die ca. 1000Km Richtung Norden in Angriff zunehmen.

    28.03.13 – 30.03.13

    Das nächste Zeil soll Sidi Kaouki sein, dieses zeigt sich aber nicht im besten Licht und ich entscheide die kurze Strecke nach Essaouira weiter zu fahren.

    Dort lerne ich Italiener kennen, die auch im Allrad LKW unterwegs sind. Aber der Iveco ist ne kleine Nummer größer als RED und es fährt ein Mädchen.

     

    Auf einmal kommt Leben in die Sache, immer mehr Rallye Fahrzeuge tauchen in Essaouira auf und versammeln sich auf dem Platz an dem ich stehe. Hmmmm was ist da los??? Die Erklärung ist schnell gefunden, die Rallye Aicha des Gazelles endet hier.

    Eine spezielle Geschichte an der nur Frauen teilnehmen dürfen.

    Also Kamera ausgepackt und raus zum fotografieren, die Bilder könnt Ihr in einem Web-Album sehen

    - Klick -

    31.03.13 – 01.04.13

    Nach den vielen Ereignissen der letzten Tage passiert die nächsten nicht mehr viel. Das nächste Ziel ist El Jadida, das zu einem Stadtrundgang einlädt.

    02.04.13

    Am heutigen Tage geht die Fahrt nach Laarache. Dort treffe ich Georg, der schon seit Jahren hier her kommt und mir die nette Innenstadt zeigt. Spät am Abend packe ich zusammen und mache das Auto und die Papiere fertig für die morgige Überfahrt nach Spanien.

    03.04.13

    Heute geht es früh los. Die letzten 100Km in Marokko verlaufen wie erwartet ruhig, ich tanke nochmals randvoll und investiere die letzten Dirham in Schokoriegel. Die Fähre um 11:00Uhr verpasse ich knapp, aber die war auch nicht angestrebt. Somit bleibt genügend Zeit für die um 13:00Uhr. Zollpapiere für RED, RED röntgen, Ausreisestempel für das Visum und abmelden bei der Polizei, vom Hundle will niemand was wissen. Klasse, alles läuft super schnell und ich habe im Hafengelände noch genügend Zeit mein Frühstück nachzuholen. Die einweißer auf der Fähre zitieren mich durch ein Nadelöhr und ich fahre mit ein klein wenig Verspätung ab.

    Nach drei Monaten Marokko, ca.7000Km, 2000Liter Diesel, mit super schönen, wie auch nervigen Eindrücken schaue ich auf der einen Seite der Fähre auf Marokko und auf der anderen nach Spanien.

    Gänzehaut.

    Mal wieder alles gut gegangen.