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    Hallo zusammen,

    ihr seit echt der Hammer, so viel Resonanz im Gästebuch, das ihr euch Sorgen macht.

    (Schnieff, roter Kopf und Tränen vor Rührung)

    Sorry, das, dass Update so lange auf sich warten lassen hat und ich gelobe Besserung und werde versuchen, die Updates wieder regelmäßiger ins Netz zu stellen.

     

    So nun aber los mit dem neuen Bericht.

    24.05.13 – 04.06.13

    Nach der Verabschiedung von meinen Freunden auf der Finca, starte ich bei Zeit und erreiche nach 461km Lagos,

     

     

    in der Nähe verbringe ich die ersten Tage super entspannt auf einem kleinen Campingplatz.

    Dann führt mich der weitere Weg nach Vila de Bispo zum Großeinkauf und danach an den Strand wo ich einen sehr schönen, ruhigen Platz zum stehen finde. Viele Spatziergänge mit Liz am Strand und in den umliegenden Hügellandschaften zeigen immer wieder wie wunderschön die Natur hier an der Algarve ist.

     

     

    An einem Tag entscheide ich mich die ca. 6km nach Vila do Bispo mit Liz zulaufen und wieder eine Wanderung mit atemberaubender Natur,

      

    allerdings macht uns die Hitze ganz schön zuschaffen und wir sind froh nach 3 Stunden Berg auf und ab wieder am Auto zu sein.

    Dafür geht es die nächsten Tage wieder an den Strand zum schwimmen, toben und relaxen.

     

     

    Nach den wunderschönen Tagen am Strand muß ich leider feststellen, dass die Urlaubszeit beginnt und die Strände und Stellplätze immer voller werden. Das ist nun nicht wirklich mein Ding und die verziehe mich in Richtung Landesinnere. Bevor verabschiede ich mich noch von meinem neuen Nachbarn Herr Snake.

    Rudi, ein guter Bekannter, mit seiner Woofer-Farm soll mein nächstes Ziel sein.

    Dort werde ich herzlich empfangen und es werden viele Neuigkeiten ausgetauscht. In der Nähe gibt es einen Stausee, der mit seiner faszinierenden Natur und den kleinen Buchten immer wieder zum längeren verweilen einlädt.

      

     

    Puhhhh ausspannen und die Seele baumeln lassen.

    Durch einen glücklichen Zufall lerne ich Thomas und Susanne kennen, die auf dem Foia (der mit 902 Metern, der höchste Berg der Algarve) eine schöne große Villa besitzen, an der ein paar Reparaturarbeiten zu erledigen anstehen. Wir sprechen uns ab und für einen super Stellplatz, mit Wasser, Strom, Tennisplatz, Pool und und und werde ich den zwei unter die Arme greifen.

     

      

    Ein fantastischer Ausblick!!

    In der Nähe gibt es einen weiteren schönen Aussichtspunkt. Wenn die Küste in den Wolken versinkt, gibt der Sonnenuntergang ein besonderes Schauspiel.

    Man sitzt auf einem gigantischen Granitblock, der sich den ganzen Tag in der Sonne aufgewärmt hat, genießt Rotwein, und kann das fabelhafte Natur-Schauspiel genießen.

     

    O.K. nun aber ran an die Arbeit, brrrrrr erst mal ein etwas komischer Gedanke. Aber ich merke (glaub jetzt nicht das ich das schreibe) es ist auch mal wieder schön eine Aufgabe zu haben, an der man am Abend ein Stück erschaffenes Werk sieht und es ist nicht wirklich soooo unerfreulich wie es im ersten Moment scheint.

    Die Fensterläden und Fensterrahmen sollen nach ca. 20 Jahren einen neuen Anstrich bekommen. Fenster Weis und die Läden Burgunderviolett.

     

      

     

     

      

    Die Leute und die Arbeit sind super entspannt und es zieht sich ein wenig, es war nicht so geplant und ist auch überhaupt nicht schlimm, aber zum Schluss stehe ich fast 2,5 Monate auf dem Berg :-)

    Die Arbeiten unterbreche ich immer wieder und unternehme kleine Ausflüge ins nahegelegene Städtchen Monchique zum einkaufen und bummeln, das gleich unternehme ich in Portimao.

     

     

    Natürlich mache ich am Abend wenn es nicht mehr so warm ist, große Spatziergänge mit Liz und wird genießen die schönen Sonnenuntergänge und die Natur auf dem Berg und am 25Km entfernten Meer.

     

    Liz genießt die Zeit der Ruhe und ich muß zugeben sie hat ein klein wenig zugenommen, das werden wir aber bald wieder abgelaufen haben.

     

    Nach einigen Wochen sind die Arbeiten an der Villa abgeschlossen und ich entschließe mich noch eine Weile zubleiben und verschöne mir die Zeit mit Bastelarbeiten und baue einige Windspiele.

      

     

     

     

    Des Weiteren erledige ich einige Dinge am LKW. Das Bad, dass aus Holz ist, schleife ich etwas an und gebe ihm einen neuen anstrich mit Bootslack um das Holz neu zu versiegeln.

    Entspannte Tage an denen ich mich mit lecker Bananenmilch mit Sahne und mehr verwöhne.

     

     

     

    Zudem überarbeite ich die Tür, Versorgungsklappe und Versorgungstür mit Regenabweisern. Die Türprofile schleife ich mit der Flex ab und sie bekommen auch einen neuen Anstrich.

    Die Hauptarbeit aber ist, die Sika-Nähte am Koffer auszuschneiden und zu erneuern. Dies ist nur eine Vorsichtsmaßnahme, den das alte Sika war nicht UV beständig und wenn ich jetzt schon einen geeigneten Platz und die Muße dazu habe wird das auch gleich erledigt. Somit kann der Herbst und Winter kommen, wenn auch wie ich hoffe, nicht so regnerisch und kalt.

    Um dem kleinen Luxusproblem aus dem Weg zugehen, habe ich die Tage genutzt, um mir Gedanken für die diesjährige Überwinterung zu machen. Mehr dazu aber etwas später ;-)

     

    Ach ja immer wieder spiele ich Tennis, das liebe kleine Hundle ist so auf den Tennisball fixiert, das sie (immerhin 3,5Meter Hoch) aus dem Küchenfenster gesprungen ist und mich freudig auf dem Tennisplatz begrüßt. OK so geht es natürlich nicht. Das nächste Mal, schließe ich alle Fenster, bis auf das im Bett. Da Bett ein absolutes no go ist, denke ich dort wird das Fliegengitter zu schließen reichen. Aber von wegen!!! Sie springt durch das Gitter auf das Sonnensegel, das bricht natürlich durch und sie steht schon wieder schwanzwedelnd auf dem Platz und will mitspielen.

    Resultat:

    Dem Hundle ist bei beiden Sprüngen aus über 3 Metern Höhe nix passiert und das ist das wichtigste, aber das Fliegengitter und das Tarp sind im Ar…..

     

    Kurz vor Ende meiner Zeit in und um der Gegend von Monchique unternehme ich noch einen Ausflug in das in der nahegelegene Heimat und Freiluftmuseum Parque da Mina. Ein echt sehr schöner Park. Folgend habe ich für euch ein kleines Web-Album mit ein paar Eindrücken davon erstellt.

    - Klick-

    Zum Abschluss machen wir noch ein kleines Fest am LKW und haben einen super schönen und gemütlichen Abend zusammen.

      

    Hierbei möchte ich mich nochmals bei Thomas und Susanne für alles bedanken.

    Nachfolgend die Webseite von der Villa.

     

    www.algarve-hillstation.com

    11.09.13

    Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, fahre ich wieder ins Tal zu der Woofer-Farm von Rudi. Dort werde ich die nächsten Tage verbringen. Am nächsten Montag beginnt die Schule in Portugal nach den dreimonatigen Sommerferien und dann werden die Strände wieder um vieles ruhiger.

    Dank den mit etwas über 700 Litern großen Tanks, die ich in Marokko gefüllt habe und der Erkenntnis, dass ich in den letzten 3,5 Monaten, ganze 118Km zurück gelegt wurden, habe ich Sprittechnisch erst mal kein Problem.

    Kurz zur Info, wie man auch auf den Daten der Reise nachlesen kann:

    Mein derzeitiger Durchschnittspreis für Diesel auf der Reise, liegt bei 0,81€/Liter.

    Durch die kleinen Kaffeefahrten sind auch keine Standschäden zu erwarten, also an der Ecke der Welt erst mal keine Sorgen, wie ich hoffe!!!

     

    Mit dem Thema Überwinterung, habe ich wie schon erwähnt, etwas gespielt und es war nach langem Hin und Her die Entscheidung zutreffen, Marokko III oder auf die Kanaren um dort den Winter zu verbringen.

    Was soll ich sagen, der derzeitige grobe Plan sieht so aus:

    Aufgrund der Fährkosten und der Spritpreises, länge der Fährzeit (Liz mag nämlich nicht gerne Fähre fahren) hat Marokko erst mal gewonnen. Zurzeit bin ich mich noch am Informieren wie es mit Mauretanien und dem Senegal aussieht, vielleicht soll es ja klappen und ich werde etwas mehr von Afrika sehen. Aber erst mal den Ball flach halten und …. Egal einfach mal die Idee auf sich wirken lassen und weiterhin Infos einsammeln. Es wird so kommen wie es kommen soll!!!!

     

    12.09. – 16.09.13

    Die Tage auf der Woofer-Farm nutze ich um etwas mitzuhelfen und noch ein paar letzte Schönheitsreparaturen im Bad und in der Küche fertig zustellen. Das Wetter wird auch hier im Süden Europas immer wieder herbstlich, ich unternehme ein paar Wanderungen in der näheren Umgebung mit Liz.

     

     

    17.09. – 18.09.13

    Heute heißt es Abschiednehmen von Tojeiro, das Meer an dem ich nun seit fast drei Monaten nicht mehr zu hause war ruft!

    Ich fahre ein paar Strände an der Südküste ab und entschließe mich doch an die Westküste zu fahren. Die Urlaubszeit ist großteils vorbei und es ist wieder erträglich an den Stränden. Amado-Beach, so eine Art Eierlegende-Wollmilchsau, ist das Ziel, hier kann man hervorragend stehen, gut Wellenreiten und im angrenzenden Naturpark fantastisch mit dem Hund laufen.

     

    Der große Parkplatz bietet genug Platz, ich bevorzuge am äußeren Ende mit Blick auf den Naturpark zu stehen.

     

    19.09.13

    Das Wetter ist super, schön Ausschlafen und erst mal ne Runde mit Liz laufen, dann einen Kaffee trinken.

    Ich höre neben mir parkt ein Auto, Landrover der Polizei.  

    Toll, ein Beamter steigt aus und möchte wissen, ob ich portugiesisch rede, was ich verneine, dann kommt die Frage ob ich englisch spreche. Danach beginnt ein sehr nettes Gespräch über RED, die Kofferkonstruktion, Portugal und seine politische und Bankensituation und und und…..  Sehr nett, nach ca. 45min werde ich mit Handschlag und dem Wunsch noch einen schönen Aufenthalt in Portugal zuhaben verabschiedet.

    Na also geht doch!!!!

    20.09 – 22.09.13

    Die Tage hier am Strand sind entspannt und erholsam, immer wieder wenn am Abend nicht mehr so viel los ist, wird das Surfbrett ins Wasser geworfen und versucht mit dem Meer und den Wellen eins zu sein.

     

    Heute wird mal wieder der Backofen angeworfen und ein Apfelkuchen nach Mamas Rezept gebacken.

     

    Noch ein paar Bilder von der überwältigenden Abendstimmung ihr im Süden Portugals.

    Das Ergebnis kann sich sehen lassen wie ich finde und lecker war er, Hammer!!!

     

      

     

     

    23.09 – 29.09.13

    Heute ging es dann mal wieder an das alte Ende der Welt, in Sagres ist der Westlichste Punkt Europas. Bei schönem Wetter ging es ab an den Stadtstrand. Das hört sich erstmal nicht so prickelnd an, aber er ist echt schön und null überlaufen. Liz macht sich ihren eigenen Platz im Sand und versucht noch etwas Schatten abzubekommen.

     

    Der Wetterbericht sagt für die nächsten drei Tage bewölktes Wetter voraus und so kommt es auch. Aber es ist mit 26°C noch schön warm und wenn ich ganz ehrlich bin tun mal ein paar Tage mit ein paar Wolken auch ganz gut. Am Morgen des zweiten Tages tobt ein richtiger Sturm, Regen und Wind die es richtig krachen lassen. Das Meer lädt absolut nicht zum Surfen ein, die Wellen sind mit über 4 Metern echt hoch und sie kommen aus allen Richtungen, so das es für mich als Anfänger keine Überlegung ist ins Wasser zugehen. Der Sonntag dagegen bietet super Bedingungen und nach einem Erfolgreichen und sehr schönen Tag im Meer, geht es bei Zeit ins Bett. Morgen soll es mal wieder zum Großeinkauf, Wasserfüllen und und und gehen.

    Bevor es aber los geht, noch ein Eindruck von der Bucht in Sagres.

     

    Ach ja, auch am heutigem Tag noch eine kleine Einlage bevor es zum Surfen gehen kann. Beim wachsen meines Bords stelle ich fest, dass ich mir eine Finne abgebrochen habe, also schnell in die Stadt gelaufen und eine neue besorgt, angeschraubt, gewachst und ab aufs Wasser.

    30.09- 02.10.13

    Gesagt, getan, nach den ganzen Erledigungen, ging es dann spät abends zum Amado-Beach. Dort angekommen, erst mal einen schönen Platz gesucht, mit Liz eine Runde gedreht und das war es dann im Großen und Ganzen für den Tag.

    Am nächsten ging es dann wieder ins Wasser, mit der Erkenntnis, das die Bedingungen wegen Ebbe und Flut morgens viel besser sein müssen. Also den Wecker gestellt und früh ins Bett. Aber den Wecker hätte ich nicht wirklich gebraucht. Hiermit möchte ich den Eintrag vom 19.09 zurück nehmen!!

    Pünktlich um Mitternacht klopft es wie die Sau an den Karren. Aha mal wieder die Freunde der Polizei, die unverschämt und aggressiv mir zu verstehen geben ich habe in 10min zu verschwinden. Meine Aussage ich hätte was getrunken und kann/will nicht mehr fahren wird mit dem Satz “ Das ist nicht mein Problem „ sehr laut beantwortet. Im halben Blutrausch gibt mir der Beamte zu verstehen, das ich nun nur noch 5min Zeit habe. Na Toll. Also dann mal zusammen packen, für einen Kaffee ist keine Zeit mehr ;-) Ich bin natürlich noch voll fahrtauglich, da ich nichts getrunken habe und verlasse 15min später den Platz.

    Aber nett ist das nicht mitten in der Nacht aus dem Bett geschmissen zu werden, so.

    Nach kurzem überlegen wo die nächtliche Reise denn überhaut hin gehen soll, fahre ich in ein kleines Wäldchen, unweit vom Strand in Villa do Bispo. Ich denke erst mal ein wenig Abstand zu den Parkplätzen direkt am Meer.

    03.10 – 05.10.13

    Mit einem sehr schönen Sonnenaufgang, erwache ich dort.

     

    Nach der Morgenrunde mit Liz um die nähere Umgebung zu erkundigen, kommt ein Hirte mit seiner Ziegenherde vorbei. Liz, wie auch die Ziegen sind sehr interessiert und beobachten sich eine ganze Zeit.

     

    Am Abend geht es bei Ebbe zum menschenleeren Strand um ev. Steine im Wasser erkennen zu können. Aber nix :-) somit ist klar, der Strand ist absolut Surf tauglich.

     

    Der neue Stellplatz liegt echt super schön im Naturpark,

     

    das Heute lockt zu einer kleinen Fahrradtour.

     

    Ich nutze die Gelegenheit, mir einen benachbarten Strand anzuschauen, der mir sehr gut gefällt und mein nächster Stellplatz werden könnte.

    06.10.13

    Heute am Abend fahre ich noch zum Wassertanken und um ins Internet zu können nach Sagres. Am Stadtstrand, der mir einen schönen Nachtplatz direkt am Meer bietet, lerne ich noch ein paar Leute kennen, bei denen ich noch auf ein Bierchen eingeladen werde.

    07.10.13

    Am morgen liegt das Meer da wie ein Spiegel, somit wird das mit Surfen erst mal nix. Ich entscheide mich nach Villa do Bispo zufahren und im großen Supermarkt die Vorräte aufzufüllen. Danach geht es für eine ausgiebige Mittagspause in das kleine Wäldchen in der nähe. Spät am Abend fahre ich noch zu dem kleinen Strand den ich vor zwei Tagen angeschaut habe und finde auch noch einen Stellplatz.

    08.10. – 14.10.13

    Es ist wie verhext, ich glaube langsam, die Surfschulen haben mir einen Sender ans Fahrzeug befestigt. Es ist der Hammer wie viel hier los ist. Die Karre wird ohne zu fragen eingeparkt, einen der Helden spreche ich darauf an und sein Kommentar ist:

    Best view you can have, it’s a Rover.

    Danke du Nuss, über den Unterlegkeil fahre ich drüber, tzzzzz. Egal, spät am Abend ist die Parkplatzsituation wieder einigermaßen geklärt und ich starte den Deutz in Richtung Cordorama. Hier bekomme ich einen super Platz an der Ecke und somit habe ich einen Vorplatz, den mir keiner zuparken kann und auch keiner rein schauen. Die Bedingungen zum Surfen sind hier an der Westküste für mich als Anfänger genial und der Strand ist nur wenige Meter vom Fahrzeug entfernt.

    Heute war dann noch ein ganz ganz besonderer Tag !!!!

    Ein Päckchen von Mama aus der Heimat :-)

    Ihr könnt euch nicht annähernd vorstellen wie ich mich gefreut habe, Weihnachten im Oktober.

     

    Bücher, selbst gebackene Kekse, ganz viel leckerlies für Liz und und und. HAMMER

    Ganz vielen lieben Dank!!!!!

     

     

    15.10. – 18.10.13

    Heute ging es dann mal wieder in das Campo zu Rudi. Dort habe ich mit einem Bekannten ausgemacht wir wollen uns mal den kleinen (wie ich zu diesem Zeitpunkt noch dachte) Roststellen an Red annehmen und ihn mal wieder auf Vordermann bringen, denn auch hier wird der Herbst und Winter einziehen. Es ist unglaublich wie das ständige verweilen am Meer die Karosserie angreift. Hohe Luftfeuchtigkeit und sehr Salzhaltige Luft zerfressen einige Stellen an der Fahrerkabine. Mit Schraubendreher, Winkelschleifer, Drahtbürste und Sandpapier werden die doch beachtlichen Löcher frei gelegt, um sie dann mit Kunstharz zu versiegeln und mit Fieberglasmatten zu reparieren. Nach ca. 3 Tagen Arbeit ist Red wieder gefixt, nun noch ein wenig Farbe drauf und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

     

     

     

     

    19.10. – 22.10.13

    Nach geleisteter Arbeit entschließe ich mich nach Lissabon zufahren.

    Wie bekanntlich bin ich ja kein Großstadt-Fan, aber das Ozeanium (größtes Europas) hat meine Aufmerksamkeit geweckt. Dort soll es auch Meeresschildkröten geben, dazu aber später mehr. Ein Woofer, den ich von letztem Jahr kenne, fragt ob ich ihn nach Lissabon mitnehmen könnte, somit sind die 300Km unterhaltsam und sehr kurzweilig. Dank einiger Informationen und dem Navi, finde ich den Campingplatz im Stadtteil Belem schnell und unkompliziert, dort werde ich mich für die nächsten Tage für 12,50€/Tag einquartieren.

    Erst mal etwas akklimatisieren, Wäschewaschen und mich mal ein wenig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vertraut machen.

     

     

    Am Abend versuche ich mein Glück und fahre noch ein wenig in die Stadt und schaue mir das bunte treiben etwas genauer an. Ich kenne mich da ja nicht so wirklich aus, aber ich find das Verkehrssystem klasse. Die Buslinie 714 fährt direkt vom Campingplatz zum Hauptplatz. Die fahrt dauert ca. 45min und kostet 1,80€.

     

     

     

     

     

     

    Heute ist es nun soweit, es geht ins Ozeanium, das auf dem alten Expo-Gelände auf der anderen Seite der Stadt liegt. Wieder lob an die öffentlichen Verkehrsmittel, die Buslinie 750 bringt mich nach ca. 1 Stunde fahrt, ohne umsteigen für 1,80€ wieder direkt dort hin.

    Liz bleibt auf dem Campingplatz im LKW, das Wetter ist bedeckt, somit wird es im Karren nicht heiß. Eine große Runde bevor und nach meinem Ausflug und von Mama geschickte Schweineohren, lassen Madam wohl gestimmt sein.

    Nun aber zum Ozeanium:

    Die dort lebenden Meeresschildkröten sind kranke und hilfebedürftige Tiere, die nach dem aufpäppeln wieder in Freiheit entlassen werden!

    Die unglaublich großen Wasserbecken zeigen die verschiedenen Weltmeere, mit ihren Lebewesen und Pflanzen. Es ist einfach unbeschreiblich! Im nachfolgenden Foto-Album, habe ich versucht einen kleinen Eindruck, mit über 200 Bildern für euch einzufangen.

    Wer die Möglichkeit hat sollte sich das Ozeanium unbedingt selber einmal besuchen.

     KLICK

    Ich möchte euch allen nahe legen, sich mal einige Gedanken über die Verschmutzung unserer Umwelt und vor allem der Meere zumachen. Diese unglaublich schöne und auch sensible Ökostruktur wird so oft mit den Füßen getreten, dass einem angst und bange werden muß!!!

    Hier mal ein paar andere Strandbilder, als die gewohnten auf meiner Homepage, den leider gehört das auch zum täglichen Erlebnis an den Stränden.

     

     

     

     

     

     

     

     

    Am nächsten Abend treffe ich mich noch mit ein paar Bekannten in der Stadt auf ein Bierchen und wir verweilen in einer kleinen Kneipe, die eigentlich eine Fahrradwerkstatt ist.

    23.10. – 24.10.13

    Heute ist es dann auch wieder gut mit Großstadt, ich verlasse bei strömenden Regen Lissabon über die baugleiche Brücke wie in San Francisco. 

     

    Die nächsten zwei Tage verbringe ich an einem Strand mit großer Lagune ca. 40Km von Lissabon entfernt, doch das stürmische Wetter lädt nicht wirklich zum verweilen ein. Ich nutze die Zeit dennoch um die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen.

    25.10. – 26.10.13

    Das Wetter wird deutlich besser und ich fahre ein paar Strände ab, die ich mir anschauen wollte. In der nähe von Porto Covo finde ich einen netten Stellplatz. Lange und viele Spatziergänge mit Liz lassen uns einiges in der näheren Umgebung entdecken.

     

      

       

     

    27.10. – 28.10.13

    Das nächste Ziel liegt nun 9Km entfernt, ein wunder schöner Stellplatz direkt an einem langen Sandstrand mit sehr schönen Felsformationen.

     

     

    Genau an diesem Naturereignis, entstanden die Bilder vom Müll an dem Strand, unglaublich!!!

    Nichts des zu trotz gab es am Abend mal wieder einen atemberaubenden Sonnenuntergang.

     

    29.10.13

    Nach einem kurzen Aufenthalt in Zambujeira ging es nach Odeceixe

     

    30.10.13

    In Odeceixe erst mal einen schönen gemütlichen Strandtag, am Privatstrand kein anderer Mensch zusehen.

     

    31.10.13 – 04.11.13

    Dann heißt es langsam aber sicher Richtung Süden zu fahren. Vor ein paar Tagen ist mir ein größeres Stück Backenzahn abgebrochen und ich muß zum Zahnarzt. Die Basis für die nächsten Tage ist der Strand von Cordorama. In Luz mache ich bei einem Zahnarzt einen Termin aus und lasse die unerwartete, schmerzfreie Prozedur über mich ergehen. Nach 45min bin ich wieder frei und der Spaß kostet 50€ was ich sehr O.K. finde. Beiläufig habe ich am 01.11.13 meinen 900ten Reisetag. Einen Abstecher an einen weiteren wunderschönen Strand lassen den Zahnarzt-Stress schnell vergessen.

     

      

    Die weiteren Tage verbringe ich mit weiteren kleinen Reparaturen an RED, Fahrradfahren und Spatziergängen mit Liz am Strand, mache es mir im Wohnkoffer gemütlich und koche lecker.

      

    In der Nacht auf den 04.11 ist es dann mal wieder soweit, in der Nacht klopft es heftig am Koffer und es ist klar, mal wieder die Polizei, die mich freundlich darauf hinweißt, dass ich hier nicht stehen darf und wegfahren muß. Also erst mal aufwachen und zusammenpacken und einen neuen Stellplatz suchen. Da ich mich in der Gegend nun doch schon gut auskenne, ist das schnell erledigt und ich verbringe die nächste Nacht in ……  folgt……

    05.11 – 10.11.13

    Die nächsten Tage verbrachte ich wieder in Sagres. Dort an der Süd-Westlichsten-Spitze von Portugal hat man den Luxus, dass man innerhalb 5 Minuten am Südufer (Mareta) oder am Westufer (Tonel) in die Wellen springen kann. Das südliche ist eher ruhig und am westlichen knallen die Wellen heftig. Somit kann man sich je nach Lust, Gegebenheiten und Können fast immer schöne Bedingungen zum Surfen aussuchen.

     

    Die umliegende Landschaft ist atemberaubend schön und lädt am Abend zu langen Spaziergängen mit dem Hundle ein.

    11.11 – 23.11.13

    Anschließend stelle ich mich noch fast zwei Wochen an den etwa 25km nördlicheren Strand Amado. Dort treffe ich immer wieder neue interessante Leute, gehe auch dort ins eiskalte Wasser, das mit 12°C einen nicht wirklich lange ausharren lässt.

    24.11 – 12.12.13

    Das Wasser ist mir zu kalt und ich habe noch einige Dinge am RED zu erledigen. Also fahre ich ein weiteres Mal in die Berge zu meinen Bekannten um dieses dort zu erledigen. Nun bekommt RED endlich seine Flexrohre, statt den Auspuffklocken. A: weil die schon wieder gebrochen waren und B: wie ich nach dem Tausch bemerkt habe, RED nun um vieles leiser ist.

     

     

    Der Abwassertank leckt und wird erst mal provisorisch außer Betrieb gesetzt. Diesen möchte ich wenn ich einen Kunststoffkleber für PE bekomme reparieren. Viele weitere kleine Dinge stehen auf der ToDo Liste, diese werden nun langsam aber sicher abgearbeitet.

    Bevor es nach Spanien geht, gönne ich mir ein paar Tage auf dem Campingplatz um Wäsche zu waschen,

     

    mit Liz einige Erkundungs-Touren zu machen und  einfach nur das Wetter zu genießen.

    Bevor es aber endgültig Losgeht, muß ich noch meinen neuen Mitbewohner umquartieren, denn der soll in seiner Heimat bleiben.

     

    13.12.13

    Die Fahrt nach Spanien ist nicht wirklich spektakulär, denn ich fahre die Strecke von der Westküste Portugals bis nach Sevilla Autobahn und von dort die gut ausgebaute Nationalstraße bis El Puerto de Santa Maria, wo Dirk und Chris schon auf mich warten.